Agri-Photovoltaik und die Zukunft von Biogas

03.03.2022 um 19:00 Uhr in

Agri-Photovoltaik und die Zukunft von Biogas

Wann? Donnerstag, 03.03.2022 um 19 Uhr
Wo? Online via Zoom, Zugang s.u.

Die Energieerzeugung Deutschlands soll den Klimazielen der Bundesregierung entsprechend bis 2045 auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden und verschärft mit diesem Anspruch die Konkurrenz landwirtschaftliche Flächen. Die Idee von Agriphotovoltaik (APV) verspricht, Land für die Bewirtschaftung zu erhalten und gleichzeitig Strom zu produzieren. Da es bereits Erfahrungen von Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen durch Biogasanlagen gibt, werden wir  kritisch auf die Vergangenheit blicken. Was können wir aus den Erfahrungen mit Biogasanlagen für APV lernen? Welche Rolle wird Biogas in Zukunft spielen? Wie können wir APV zugunsten einer bäuerlichen Landwirtschaft gestalten? 

Referent:innen: 

Martin Schulz (Bundesvorsitzender der AbL)
Uwe Welteke-Fabricius (Flexperten)
Prof. Kerstin Wydra (Lehrstuhl für Pflanzenproduktion im Klimawandel)

Die Veranstaltung ist der Auftakt zur agrarpolitischen Fortbildungsreihe der AbL, die von Februar bis Juni online stattfindet.
Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Den Zugang zur Zoom-Veranstaltung findet ihr hier: https://www.abl-ev.de/initiativen/fortbildungsreihe/

ARGUMENTE FÜR DIE AGRARWENDE - AKTIV FÜR BÄUERLICHE LANDWIRTSCHAFT

Die agrarpolitische Fortbildungsreihe der AbL - jeden zweiten Donnerstag um 19.00

Die Landwirtschaft global und in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen.  Landgrabbing durch externe Investoren setzt Bäuer:innen unter Druck. Hinzu kommen die Anforderungen einer Energiewende, die immer mehr in die landwirtschaftliche Nutzfläche drängt. Der Ruf nach neuen Gesetzen zur Regulierung des Bodenmarkt wird laut, ebenso die Forderung nach einer Landverpachtung, die sich am Gemeinwohl und nicht an alten Seilschaften und Höchstpreisen orientiert. 
Gleichzeitig ist der Klimawandel deutlich spürbar und erfordert Anpassungen der Landwirt:innen: auf betrieblicher, aber auch auf der Ebene von Sortenwahl und Züchtung. Dafür brauchen wir einen unterstützenden politischen Rahmen! Ebenso eine klare Absage an Gentechnik. 
Doch Bäuer:innen schaffen bereits heute sozial-ökologische Alternativen zum Status-Quo, z.B. durch solidarische Landwirtschaft und Agroforst-Konzepte. 
Die AbL Mitteldeutschland organisiert deshalb gemeinsam mit der Bundes-AbL im Frühjahr 2022 eine agrarpolitische Fortbildungsreihe für alle Bäuer:innen und agrarpolitisch interessierten Menschen. Ziel der Reihe ist es, uns gegenseitig die Argumente in die Hand zu geben, um aktiv unsere Positionen zu vertreten und die Agrarwende voranzutreiben. Praktisch soll es werden, handlungsorientiert und zukunftsgewandt. 
Die Veranstaltungen finden ab dem 17. Februar 2022 in zweiwöchentlichem Abstand statt, immer donnerstags um 19 Uhr online bei Zoom. 
Die Veranstaltungen sind kostenlos, gefördert wird die Reihe von den Heinrich-Böll-Stiftungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen Anhalt.